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Ein Niklas auf Reisen (2)

Hi there,

nun ist ja echt richtig viel Zeit vergangen seit ich vom ersten Teil meines Südinseltrips berichtet habe. Das tut mir echt Leid, doch ich hatte während des Trips einfach keine Zeit mehr zum weiterschreiben. Außerdem musste ich nach meiner Rückkehr erstmal meine ganzen Bilder sortieren, damit ich jetzt auch wieder alles auf die Reihe bekomme…..wir haben soooo viele tolle Sachen gemacht!!!

Ich muss mich auch gleich nochmal für die Verspätung entschuldigen!! Ich konnte diesen Artikel, obwohl er nun bereits seit einiger Zeit fertig ist, leider noch nicht hochladen, da sich meine Bearbeitungswebsite für diesen Blog jedes Mal aufgehängt hat, wenn ich versucht habe etwas hochzuladen. Ich habe es dann immer weiter versucht und jetzt funktioniert es endlich wieder!!!

Ich hatte ja das letzte Mal geschlossen, als ich zu der Safari aufgebrochen bin, darum fange ich damit hier jetzt mal an:

Ich wurde mit einem anderen Jungen aus unserer Reisegruppe bei unserer Unterkunft in Queenstown abgeholt. Unser sehr netter Fahrer hatte einen Land Rover als Auto und wie sich später herausstellte war dieses genau das Richtige für die Tour. Wir sind nämlich sowohl über schmale Schotterstraßen nahe am Abgrund gefahren, wo die meisten anderen Fahrzeuge stecken geblieben wären, als auch durch einen Fluss. Dabei hat mir letzteres besonders viel Spaß gemacht!! An diesem Fluss haben wir auch eine kleine Kaffeepause gemacht und haben sehr rustikal auf der Motorhaube des Landys Kaffee, Tee und Kekse verspeist. Danach hatten wir noch die Möglichkeit in dem Sand des Flusses nach Gold zu suchen. Das hat eine große Bedeutung in der Geschichte Queenstowns, denn ohne einen Goldrausch in den frühen Tagen der Stadt wäre die wahrscheinlich nie so groß geworden wie sie heute nunmal ist. Leider scheinen die Goldsucher damals sehr gründlich gewesen zu sein, denn wir haben kein Gold gefunden.
Wir haben auch noch vor und nach der Pause zwischendurch immer mal wieder angehalten und unser Fahrer hat uns diverse Filmkulissen der Herr der Ringe und Hobbit Filme gezeigt.
Nach der Tour wurden wir wieder an unserer Unterkunft abgesetzt.


 


Man beachte das Kennzeichen...

 

Am nächsten Morgen war dann wieder frühes Aufstehen angesagt, denn wir mussten bis zum Mittag in Wanaka sein, da es dort weitere Aktivitäten gab zu denen wir pünktlich erscheinen mussten. Ich habe dort, zusammen mit 20 anderen aus unserer Gruppe, Stand-Up-Paddling auf dem Lake Wanaka gemacht. Das war sehr lustig, denn es ist immer mal wieder jemand umgekippt (oder er wurde umgeworfen ). So sind wir dann gute 1 ½ Stunden mit den Paddleboards in der Sonne über den See gerudert und hatten viel Spaß.
Danach bin ich noch mit Jakob ein bisschen durch Wanaka gegangen und wir haben noch ein bisschen am Strand gechillt, immer noch in der warmen Sonne.
Nach dem Abendessen haben wir noch versucht Touch-Rugby zu spielen, das hat jedoch nicht sonderlich gut funktioniert, da viele die Regeln nicht ganz verstanden hatten und es außerdem schon fast dunkel war. Darum haben wir das nach recht kurzer Zeit abgebrochen und stattdessen einige Spiele drinnen gespielt. Die haben allerdings nur so knapp mittel Spaß gemacht, weil diese Spiele alle eher auf einen Kindergeburtstag gepasst hätten…

Der folgende Tag war wieder mit einer sehr langen Fahrt von etwa sieben Stunden verbunden. Deshalb mussten wir schon wieder sehr früh aufstehen (nicht, dass das zur Gewohnheit wird… ) und nach dem Frühstück ging es wieder los. Kurz nach der Abfahrt erreichten wir schon unseren ersten Stopp, ein Illusionshaus. Dort sind wir zuerst in die Ausstellung gegangen, die quasi eine Kombination aus optischen und haptischen Illusionen ist. Damit meine ich, dass es zum einen optische Illusionen in Form von Bildern und Skulpturen gab und zum anderen noch einige Räume zum Beispiel schief waren, was für den Gleichgewichtssinn eine echte Herausforderung ist. Außerdem hielten wir an jenem Tag auch wieder einige Male an schönen Fotolocations.



Unter anderem an einem kleinen Gebirgsbfluss mit einem Wasserfall, so hoch wie der Eifelturm (sieht nicht so aus, liegt aber nur an der Perspektive) und am Nachmittag zu einer Wanderung zum Fuß des Foxgletschers. Dort allerdings hat es so extrem geregnet, dass mehr als die Hälfte der Gruppe (mich enigeschlossen ) lieber im Bus geblieben sind.


Als wir an unserem Tagesziel, dem Franz Josef-Gletscher angekommen waren wollte ich dort eigentlich mit einigen anderen einen Helikopterflug über die beiden Gletscher machen. Der wurde mir vorher von der Schwester meiner Mutter empfohlen. Leider hat der immer noch vorhandene Starkregen dazu geführt, dass der Helikopter nicht starten konnte und auch am nächsten Morgen keine Plätze mehr für einen zweiten Anlauf frei waren.
Also fuhren wir direkt zu unserer Unterkunft und nachdem wir uns eingerichtet hatten und in einem All-you-can-eat Pizzarestaurant gegessen hatten sind wir dann noch in die Hotpools gegangen. Dort hatten wir sehr viel Spaß uns gegenseitig unterzutauchen etc. und dabei störte uns auch der Regen kaum, da über den Becken Sonnensegel gespannt waren. Nur hin und wieder kam ein kalter Tropfen von oben, der speziell bei den Mädchen für schrilles Aufschreien sorgte.

Der Regen war dann morgens aber endlich vorüber. So konnten wir nach dem diesmal etwas späteren Frühstück in der Morgensonne in Richtung Motueka aufbrechen. Auch auf dieser nicht ganz so langen Fahrt hielten wir natürlich immer wieder an, um schöne Orte bei heute auch schönem Wetter zu sehen. So hielten wir mittags an den Pancake Rocks. Das sind Felsformationen, die über Jahrtausende vom Meer so geformt wurden, dass sie aussehen wie übereinander gestapelte Pfannkuchen (daher kommt auch der Name ). Das sah echt cool aus!!!



Hier mal ein kleines Rätsel: in dem Fels im folgenden Bild kann man ein paar komische Gestalten erkennen. Seht ihr sie auch? Die Auflösung setzte ich ans Ende dieses Artikels...


Abends sind wir dann in einer echt coolen Unterkunft mit Pool und Spielplatz eingecheckt. Auf dem Spielplatz hatten wir noch viel Spaß….. . Nach dem Abendessen haben wir mit einer anderen Gruppe von unserer Reiseorganisation NZET, die die gleiche Tour einen Tag vor uns gefahren ist, einen Haka der All Blacks (Neuseelands Rugbyteam). Die andere Gruppe war noch da, weil in Motueka ein zweitägiger Aufenthalt eingeplant war. Der Haka hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht!!!

Da wir wie gesagt zwei Nächte in Motueka verbracht haben hatten wir am nächsten Tag Zeit in den Abel Tasman Nationalpark zu fahren. Dort haben wir unsere Reisegruppe dann in zwei Hälften ausgeteilt. Die eine Hälfte ist mit dem Kanu über das Meer (an der Küste entlang) in den Park hineingefahren während der andere Teil dorthin gewandert ist. Ich bin zusammen mit Jakob in einem der Kanus den Hinweg gepaddelt. Dort angekommen sind haben wir dann nachdem wir etwas gegessen hatten gewechselt. Während die anderen aus dem Park hinausgepaddelt sind, sind wir auf dem Wanderweg zurückgekommen. Dabei waren letzten Endes beide Wege mit viel Spaß verbunden, doch die Paddeltour hat definitiv mehr Spaß gemacht.

Am darauffolgenden Tag (das war schon der vorletzte…..die Zeit vergeht viiiel zu schnell!!!) fuhren wir noch weiter nach Kaikoura für unsere letzte Übernachtung.


Unsere heutigen Stopps waren zwar nicht so zahlreich wie sonst, aber einer ist ganz besonders toll gewesen: wir haben an einem Steinstrand gehalten, von dem aus man einen kurzen Weg zu einem Wasserfall gehen konnte. Dort seien, so hatte unser Busfahrer Ethan gesagt, oft kleine Babyrobben, die den kleinen Fluss bis zum Wasserfall vom Meer aus heraufschwimmen. Heute sahen wir zwar keine Babyrobben am Wasserfall, dafür waren aber am Strand ziemlich viele erwachsene Robben, die sich in der Mittagssonne auf den Steinen ausruhten. An diesem Strand haben wir auch noch Gruppenfotos gemacht.



Als wir später in Kaikoura angekommen waren standen wieder optionale Aktivitäten auf dem Programm: eigentlich gab es als Option „Schwimmen mit Delfinen“ und „Schwimmen mit Seehunden“, die wurden aber aufgrund zu starken Wellengangs beide abgesagt. Das einzige was stattfand war eine Whale Watching Tour (Wale beobachten). Glücklicherweise waren Jakob und ich für genau diese eingetragen, wodurch wir mit drei anderen am Hafen abgesetzt wurden.
Nachdem wie eine Sicherheitseinweisung in die Verhaltensweisen auf dem Katamaran bekommen haben, mit dem wir gefahren sind ging es auch bald los. Dabei ist dieser Katamaran ein echt cooles Schiff gewesen, denn wenn der Kapitän vollen Schub gegeben hat (und das hat er meistens gemacht ) hob sich das Boot vorne an und es ging mit bis zu 70 km/h aufs Meer hinaus. Doch nicht der reine Spaß am Katamaran fahren war Sinn der Tour, sondern natürlich das Beobachten der Wale. Und somit hielten wir an nachdem wir etwas rausgefahren waren und unser Käpt’n, der nebenbei auch ein guter Walfinder war, horchte mit einem lustig aussehenden Gerät nach auftauchenden Walen. Zusammen mit einem ausschauhaltenden Crewmitglied ortete er schon sehr bald den ersten Wal. Dieser war soeben aufgetaucht und als wir uns ihm kurz darauf näherten konnten wir die schiere Größe des Tieres sehen, obgleich nur etwa zwei Drittel seiner Körperlänge über der Wasseroberfläche zu sehen sind. Doch das Beste war, als der Wal wieder auf Tauchstation gegangen ist. Das tat er nämlich nicht ohne uns vorher seine wundervolle Schwanzflosse zu zeigen!!! Das sah sooo geil aus!!!




Und das Allerbeste war, dass wir nicht nur diesen einen Wal sahen, sondern insgesamt 3 (!!!) Stück. Uns wurde gesagt, dass 1-2 Sichtungen normal seien…

Nachdem wir wieder zurück an Land waren sind Jakob und ich dann zu unserer Unterkunft für die letzte Nacht gegangen. Dort gab es dann auch schon bald Abendessen und im Anschluss die Abschiedsrunde. Dort haben wir alle ein Gruppenfoto bekommen, auf dem wir uns dann alle gegenseitig noch unterschrieben haben und wir haben unserer gemachten Fotos auf einem Fernseher angeguckt. Danach sind wir dann mit der allgemeinen Meinung ins Bett gegangen, wir sollten den Trip um so ein bis zwei Wochen verlängern…

Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück die übrigen zwei Stunden nach Christchurch gefahren, wo dann der traurige Abschied nahte. Hoffentlich sehen wir uns alle irgendwann nochmal wieder!!!!!
Und spätestens als ich ins Flugzeug stieg vermisste ich den absolut überwiegenden Teil der Gruppe auch schon.

Zurück in Hawke’s Bay ging es dann zurück ins Alltagsleben. So musste ich zum Beispiel meine Wäsche noch waschen, bevor montags die Schule wieder losgehen würde.
Das hinderte mich jedoch nicht daran, abends erst einmal recht lange mit Jakob zu telefonieren (der praktischerweise nur etwa eine halbe Stunde Autofahrt von mir entfernt wohnt) und den Trip revue passieren zu lassen. Dabei fiel uns auf, dass uns schon jetzt rapide langweilig wurde und wir beschlossen, uns gleich am nächsten Tag noch einmal zu treffen. Das wollten wir eigentlich schon seitdem wir uns in Wellington (Preparation Week) getrennt hatten, doch irgendwie hat es sich nie so ergeben… Allerdings kann ich sagen, dass wir uns seit dem Trip schon einige Male wieder getroffen haben.

 

So, ich höre hier jetzt mal mit dem berichten auf, da es auch bis hier schon wieder echt viel Lesestoff ist und schreibe über die folgende Zeit im nächsten Bericht.

 

Liebe Grüße

Niklas Gallo
Kiwinik

 

Hier noch die Auflösung meines kleinen Rätsels in diesem Eintrag:


28.10.16 00:00

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pia / Website (28.10.16 10:52)
Hey Niklas,
das hört sich alles so toll an! Ich kann mir die Südinsel gar nicht vorstellen, auch wenn ich natürlich zahlreiche Bilder/Filme gesehen und alles auf Google Street View gestalkt habe :D Schön, dass du und Jakob es auch mal geschafft habt, euch zu treffen! Sarah und ich hatten in Wellington eigentlich geplant, uns ganz oft gegenseitig zu besuchen, bisher haben wir es aber nur zwei Mal gemacht...
Pia :D
PS: Ich hoffe, die Bilder kommen bald

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