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Lange nix gehört...

Hi Leute,

sorry erstmal, dass ich so lange nix von mir hab hören lassen. Ich will jetzt gar keine Ausflüchte suchen, ich hatte einfach zum einen recht viel für die Schule zu tun in den letzten Monaten und zum anderen habe ich es einfach vergessen, ja.

Aber zurück dahin, wo ich aufgehört hatte:

Am Tag nach meinem letzten Eintrag sind wir in den Urlaub in die Bay of Islands gefahren. Das ist ganz im Norden von Neuseeland. An dem kleinen Zipfel der über Auckland die Nordinsel quasi beendet. Auf dem Hinweg haben wir noch eine Zwischenübernachtung in Tauranga bei Freunden meiner Gasteltern gemacht, bevor wir dann bis zu unserem Ferienhaus gefahren sind. Dort haben wir dann die erste Woche mit einer befreundeten Familie verbracht, bevor die dann für die zweite Woche nach Whangarei gefahren sind. Wir sind in dem Haus geblieben.
In den zwei Wochen, die wir dort waren, haben wir viele aufregende Dinge gemacht, von Bootstouren zu den Inseln der Bay of Islands, über Rock Climbing (ungesichert oder so, wir sind halt einfach nen Berg hochgeklettert, von dem wir keine Ahnung hatten, wo wir landen würden, letzten Endes mussten wir uns einen sehr umständlichen Weg runter suchen, da der restliche Weg nach oben komplett mit Stechgewächsen bewachsen war) bis hin zu Sandboarding. Letzteres hat mir am meisten Spaß gemacht, denn Sandboarding bedeutet, dass man auf kleinen Schaumstoffbrettern eine große Sanddüne runterrutscht. Dabei war die Location suuuper geil, da die besagte Düne direkt ins Wasser mündete und man dadurch direkt hinein schlittern konnte.

Dann am letzten Abend des Urlaubs geschah noch etwas, auf das wir gern hätten verzichten können: wir hatten den ganzen Tag mit dem Boot auf einer der Inseln verbracht und als wir letztendlich zurück zum Ferienhaus kamen hatte Ken, mein Gastvater extreme Bauchschmerzen, die ihn dann sogar ins Krankenhaus gebracht hatten. Trotz allem schlechten dabei hat es mich echt verwundert, wie gut die Organisation dabei funktioniert hat: unser Ferienort ist nur über eine Fähre oder über einen riesigen Umweg zu erreichen. Nun war der Krankenwagen aber erst kurz vor der letzten Fährüberfahrt des Tages bei uns angekommen und musste aber noch über die Fähre, um zum Krankenhaus zu gelangen. Das führte dazu, dass die Fähre kurzerhand gewartet hat und quasi direkt abgelegt hat, als der Krankenwagen drauf war. Außerdem hatte man die mittlere Spur komplett freigelassen, damit er auch als erster wieder runterkonnte.
Wie auch immer, nachdem meine Gasteltern ins Krankenhaus gefahren wurden waren nur noch meine beiden Gastbrüder, die Tochter von den besten Freunden meiner Gasteltern und ich da. Das bedeutete für uns, dass wir das ganze Haus in der Nacht noch zusammenräumen mussten und dann am nächsten Tag hinterhergefahren sind. Da mein Gastvater noch länger im Krankenhaus bleiben musste, mein älterer Gastbruder Tim und ich allerdings schon am nächsten Tag wieder hier in Hawke’s Bay sein mussten, sind Tim und ich mit den Freunden nach Hause gefahren, die die erste Woche mit uns verbracht hatten und auch am gleichen Tag nach Hause fahren wollten. Glücklicherweise hatten die noch genug Platz im Auto.

Um es hier noch hinzuzufügen: mein Gastvater ist schnell wieder gesund geworden und nach wenigen Tagen wieder zuhause gewesen.

Zwei Tage nachdem ich wieder zurück war fand dann das 2-tägige Year 13-Camp statt. Es stellt quasi den Beginn des Schuljahres dar und ist, wieder der Name schon sagt, ein Camp für den ältesten Jahrgang, der dazu dient, zusammenzuwachsen und zu lernen, wie man in Gruppen arbeitet und Challenges erfolgreich bewerkstelligt. Das hat auch wieder sehr viel Spaß gemacht, und ich habe mich mit vielen weiteren Kiwis angefreundet, unter anderem mit Julian, mit dem ich jetzt echt gut befreundet bin und der mich wahrscheinlich auch nächstes Jahr während einer Europareise besuchen kommt.

Danach ging dann das Schuljahr wieder los, über das ich jetzt nicht so viel berichten möchte, da es eigentlich immer das gleiche ist. Ich werde eventuell bald einen Eintrag schreiben, in dem ich über eine ganz normale Woche ohne größere Ereignisse schreibe.
Nur so viel: da dieses Jahr jetzt quasi mein Schulabschluss wird muss ich mich anstrengen, alle arbeiten so gut wie möglich abzuschließen, was bisher soweit akzeptabel funktioniert (ist lest es wahrscheinlich zwischen den Zeilen, es ist noch Verbesserungspotential vorhanden).

Ansonsten bin ich in den folgenden Monaten mehrmals im Kino gewesen (wahrscheinlich öfter, als ich des im letzten Jahr vorher insgesamt gewesen bin) und habe mich einige Male mit Freunden getroffen.

Über Ostern ist dann der jüngere meiner Gastbrüder, Andrew, nach Hause gekommen, der seit Februar in Wellington studiert. Dafür bin ich in der zweiten Woche nach Ostern (die zweite meiner beiden Ferienwochen) nach Wellington gefahren. Ich habe diese Woche bei Sibylle verbracht und bin noch einmal beim Prep Kurs für die neuen Internationals dabei gewesen, den ich ja auch in meiner ersten Woche in Neuseeland hatte (könnt ihr in meinem ersten Blogeintrag drüber lesen), nur diesmal quasi als „Alter Hase“. Neben mir waren auch noch zwei andere dabei, die schon so lange wie ich in Neuseeland sind. Pia, die ich bei meinem Prep Kurs letztes Jahr kennengelernt habe und Johanna, die mit mir auf die Eichenschule gegangen ist.
In der Woche die ich in Wellington war sind wir unter anderem in einer Kletterhalle gewesen und haben mal wieder Paintball gespielt. Es hat jedenfalls auch diesmal wieder viel Spaß gemacht (ich hab das Gefühl, ich wiederhole mich…).

Jetzt gehe ich halt seit einigen Wochen wieder zur Schule und bin am Vorbereiten für die Practice Exams, die nächste Woche bei mir an der Schule geschrieben werden.
Und da jetzt der Winter kommt, ist es, sorry, arschkalt, selbst wenn die Sonne scheint. Ich sitze hier gerade mit meiner Decke auf dem Sofa und habe einen warmen Tee neben mir stehen.

So, das soll es für jetzt erstmal gewesen sein. Da ich mir im Januar eine GoPro gekauft hatte versuche ich, einen kleinen Film aus meinem Videomaterial vom Urlaub zusammenzuschneiden und auch von einigen anderen Sachen, allerdings braucht das vor allem für mich als unerfahrenen ewig, und ich habe einfach nicht genug Zeit mich da ausführlich mit zu beschäftigen. Ich werde euch aber drüber informieren, wenn ich es dann doch mal schaffe, etwas zustande zu bringen.

Deswegen wünsche ich euch einen schönen Sonntag, falls ihr es heute noch lest oder andernfalls eben auch nicht.

Liebe Grüße aus dem sonnigen aber kalten Havelock North

Niklas Gallo
Kiwinik

P.S. Bilder folgen wie immer, ich wollte einfach erstmal den Eintrag online bringen, bevor das erst noch wieder ein paar Tage dauert xD

21.5.17 00:00

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