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Frohes neues Jahr!!!

Hi Leute,

Ich hoffe ihr hattet alle frohe Weihnachten und seid gut ins Jahr 2017 gestartet!!!

Nun ist ja schon wieder fast ein Monat vergangen….viel zu viel wenn ihr mich fragt, aber ich habe einfach kaum Zeit zum Schreiben. Deswegen will ich hier jetzt auch nicht viel Zeit verlieren, sondern mache einfach direkt weiter, wo ich im letzten Eintrag gestoppt habe.

Ach nein, erst noch etwas, was einige von euch vielleicht interessieren könnte…Mama hat mich drauf hingewiesen, dass ich das im letzten Eintrag völlig vergessen habe (danke Mama ;-) ): das Erdbeben, welches Neuseeland in der Nacht vom 13. Zum 14. November 2016 (die Nacht nach der Übernachtungsparty) getroffen hat und speziell im Norden der Südinsel einigen Schaden angerichtet hat, habe ich ganz einfach verschlafen (wahrscheinlich aufgrund Schlafmangels ;-P). Ich habe erst am nächsten Morgen davon erfahren, während ich in der Nacht schon von diversen Leuten angeschrieben wurde, was passiert sei und ob es mir gut geht. Allerdings gab es hier an der Küste eine Tsunamiwarnung, die mich zwar nicht betroffen hat (ich wohne ein gutes Stück vom Wasser weg und vor allem oberhalb), allerdings mussten einige der anderen Internationals evakuiert werden, wodurch die nach der Partynacht dann eine weitere Nacht mit nur sehr wenig Schlaf bekamen.

Nun aber weiter, wo ich letztes Mal geendet habe:

An dem Wochenende sollte eigentlich ein zweites Rafting stattfinden, welches anspruchsvoller ist, als das was wir in der Woche davor gemacht haben, allerdings musste das aufgrund schlechten Wetters und Überflutung des Mohaka Rivers abgesagt werden (schon wieder ein Rafting gecancelt… ;-()

An Montag wurden wir dann in Gruppen aufgeteilt, in denen wir zuerst einen Fragebogen ausfüllen mussten und danach sollten wir in diesen Gruppen auf den Te Mata Peak laufen. Dabei hatte jede Gruppe eine andere Route auf den zahlreichen Wanderwegen dort oben, jedenfalls habe ich mit meiner Gruppe die richtige Abzweigung nicht gefunden, sodass wir letztendlich einen viel längeren Weg gingen. Als wir endlich oben ankamen, der festen Überzeugung wir seien die letzte Gruppe, eröffnete Mr. Kitchin uns, das eine andere Gruppe auch noch nicht angekommen war. Die trafen wir dann auf dem Weg nach unten aber auch noch.

Eigentlich wollten wir dann am nächsten Tag zu einer Kiwi-Beobachtungsstation (ich meine den in Neuseeland heimischen Vogel Kiwi und nicht die Frucht, die hier Kiwi fruit heißt) gehen, wohin die Kiwis in einem umzäunten Gebiet für die ersten Monate ihres Lebens gebracht werden. Leider jedoch war an dem Tag kein Kiwi an der Beobachtungsstation, dort werden sie nämlich nur hingebracht, um sie zu wiegen und ihren kleinen Sender zu überprüfen (den hat jeder Kiwi, der schon einmal mit Menschen zu tun hatte). Das passiert allerdings nicht so oft. Als Alternativlösung sind wir am Dienstag ein ganzes Stück nordwärts in die Berge gefahren, immer am Mohaka River entlang, bis ans Ende der sehr abenteuerlichen Straße, die kaum breiter als die Schulvans war und nur geschottert war. Dort angekommen sind wir etwa 1 ½ Stunden in den Busch reingewandert. Dort haben wir dann an einem kleinen Steinstrand am Mohaka Mittagspause gemacht und wir sind auch im Fluss geschwommen und von den umliegenden Felsen ins Wasser gesprungen. Für den Rückweg haben sich dann einige gar nicht erst wieder umgezogen, sondern wir haben uns zum Teil einfach in Badehose wieder auf den Rückweg gemacht. Das hat super funktioniert, da die Sonne schien und es sehr warm war. Wir fuhren dann ein kleines Stück die Straße zurück, wo wir noch die Möglichkeit hatten, in zwei kleinen Hotpools mit Wasser direkt aus dem Fels baden konnten. Das hat aufgrund der Hitze allerdings außer Mr. Kitchins Tochter (die war immer mal wieder bei unserem Programm dabei) niemand gemacht.

Mittwoch stand dann Bone Carving und Kochen auf dem Programm, jeweils für die Hälfte von uns. Ich habe Bone Carving gemacht. Das war echt super!! Wir haben aus Kuhknochen vom Bein uns Ketten gemacht, natürlich alles in Handarbeit und jeder individuell für sich. Dabei sind richtig schöne Designs rausgekommen. Ich selbst habe drei verschiedene Knochen geschnitzt.

Den Tag drauf sind wir dann mal wieder zum Strand gefahren. Dort haben wir als erstes morgens eine weitere Surfstunde bekommen. Dabei war es wieder das Gleiche Spiel wie vorher, die Wellen waren wieder größer als beim vorherigen Surfen. Als wir mit dem Surfen aufhören mussten sind wir dann allerdings noch am Strand geblieben. Dort konnten wir dann mit den von Mr. Kitchin mitgebrachten Kajaks fahren und baden gehen. Wir haben uns somit einen schönen Nachmittag gemacht. Ach so, zum Mittag gab es an diesem Tag Fish’n Chips ;-).
An diesem Abend habe ich dann auch das erste Mal gearbeitet. Ich habe hier in NZ einen Job in einem Restaurant als Küchenhilfe bekommen. Dort habe ich seitdem immer mal wieder mal mehr mal weniger gearbeitet.

Und schon war der letzte Tag der Outdoor Ed Weeks gekommen….das ging viel zu schnell. Dieser letzte Tag war eigentlich dafür gedacht, die Gruppen von Mittwoch zu tauschen, sodass letztendlich jeder Mal Bone Carving und Kochen gemacht hätte. Allerdings musste das Bone Carving ausfallen, da der Lehrer, der das eigentlich macht aus familiären Gründen nicht kommen konnte. Außerdem sind diverse von unseren Internationals am nächsten Tag auf einen Südinseltrip gefahren. Dafür sind einige schon an diesem Tag mit dem Bus nach Wellington gefahren, wo der Trip startete.
Somit waren letzten Endes auch gar nicht so viele Leute da. Das Kochen allerdings fand statt und es hat durchaus Spaß gemacht. Wir haben in 2er oder 3er Gruppen diverse vorrangig Süße Speisen gekocht, die recht typisch für NZ sind und diese danach zusammen gegessen. Danach konnten wir dann noch die Bilder von den vergangenen drei Wochen austauschen. Außerdem war es der letzte Schultag des Jahres und für einige auch der letzte Schultag in NZ überhaupt, es haben echt viele Internationals inzwischen Havelock North verlassen. ;-(

 

In der nächsten Woche ging das Programm trotzdem noch ein bisschen weiter, denn für die noch anwesenden Internationals wurden sowohl Bone Carving als auch Kiwi-Beobachtung nachgeholt. Da ich Bone Carving schon gemacht hatte bin ich dort nicht noch einmal hingegangen, allerdings bin ich mit zu der Kiwi-Beobachtungsstation gefahren. Das hat sich für mich sogar noch erweitert, da Mr. Kitchin mich zwei Tage vorher fragte, ob ich Lust hätte auf einen Camping-Trip mit seiner Year 10-Klasse als Helfer mitzukommen. Ich bin also mit ihm und seiner Klasse erst mit zu den Kiwis gefahren und danach weiter, um im Wald wandern zu gehen. Nach einer recht kurzen Wanderung sind wir dann runter zum Mohaka River gefahren (ihr merkt schon, ein beliebtes Ziel, wenn man in die Wildnis möchte ;-) ) und haben dort unsere Zelte aufgeschlagen. Nach einem kurzen Bad im Fluss haben wir dann Abendessen gemacht. Als es dunkel war sind wir dann nochmal zusammengekommen und Mr. Kitchin hat ein wenig Nachhilfe in Astronomie gegeben, uns also erklärt welche Sterne man wo sehen kann. Als die Year 10s dann im Bett waren hat er mir noch ein bisschen mehr über die Sternenbilder über NZ erzählt. Auch sagte er mir, dass die Ruhezeit für die Year 10s nicht für mich gilt, da ich ja als Helfer dabei war. ;-D So lag ich im Anschluss noch eine ganze Zeit in meinem Zelteingang und schaute in den klaren Sternenhimmel bevor auch ich schlafen ging.
Am Morgen ging es dann wieder los. Erst mit Frühstück machen und danach dann zusammenpacken. Für diesen Tag waren dann noch zwei weitere kürzere Wanderungen angesagt bevor es nachmittags wieder zurück nach Havelock ging.




 

Den Rest der Woche wie auch die Woche drauf verbrachte ich vor allem mit Freunden, zum Beispiel im Freibad in Havelock.

Weiter erwähnenswert ist noch, dass mein japanischer Gastbruder Noa am Sonntagabend nach Hause geflogen ist, um die Sommerferien mit seinen Eltern zu verbringen. Er wird Ende Januar wiederkommen. Außerdem habe ich mich den Donnerstag drauf ein letztes Mal mit Jakob getroffen, da er Mitte Dezember zurück nach Deutschland geflogen ist. ;-(

 

Am Samstag bin ich für 9 Tage nach Wellington geflogen, da Ken und Lynette nach Tasmanien (Insel im Süden von Australien) mussten. Ken wurde dort ein Doktortitel verliehen.
In Wellington wohnte ich die ersten Tage bei einer Gastfamilie meiner Organisation. Mein temporärer Gastvater war gebürtiger Bremer und wollte immer deutsch mit mir sprechen (ich nicht&hellip und seine Frau war eine Neuseeländerin. Außerdem haben die beiden einen deutschen Gastschüler, Jonas, der in Wellington zur Schule geht.
Mit dem bin ich am Sonntag auch zusammen mit seinen Freunden Fußball spielen gewesen. Damit haben wir den ganzen Tag verbracht (abgesehen davon, dass er bis fast 13 Uhr geschlafen hat. ;-P)
Zum Beginn der Woche sind wir dann am Montag in die Innenstadt gefahren und sind dort shoppen gegangen. Ich war recht erfolgreich. ;-)

Am Dienstag bin ich quasi umgezogen, da ich den Rest meiner Zeit in Wellington im Haus von Sibylle Beresford verbrachte (das ist meine Ansprechpartnerin hier in NZ, gebürtig aber aus Scheeßel :-D).
Dort habe ich den Nachmittag mit Sean, dem jüngeren ihrer Söhne PS4 gespielt. Abends hatte der dann noch eine Futsalspiel. Futsal ist die einzige von der FIFA anerkannte Art des Indoor-Fußball und sehr populär in NZ. Als wir wieder zuhause waren haben wir noch Star Trek geschaut.


Der nächste Tag war ein ganz toller, denn es war der 14. Dezember :-D und somit mein Geburtstag. Darum habe ich morgens nach dem Aufstehen einen Geburtstagskuchen und ein kleines Geschenk bekommen. Die Geschenke von Mama und Papa, die schon Mitte November in einem Paket zu mir gesendet wurden, waren leider vor meiner Abreise nach Wellington nicht mehr angekommen.
Nach einem recht ausführlichen Frühstück (Pancakes ;-P) sind dann Sibylle und Sean mit mir nach Wellington rein gefahren. Dort haben die beiden mir dann einige Plätze gezeigt, an denen ich in der Prep Week noch nicht gewesen war. Außerdem sind wir zu den Weta Studios gefahren. Das sind die berühmten Filmstudios in Wellington, in denen neben den Hobbit- und Herr der Ringe-Filmen auch diverse andere Filme zum Teil produziert wurden.
Abends wollte ich dann mit Sean einen Herr der Ringe Marathon machen, allerdings haben wir so spät angefangen, dass wir in dieser Nacht nur die ersten beiden Filme geschaut haben und am nächsten Abend den dritten. Zum Essen haben wir uns Pizza bestellt. ;-D
Während wir da so saßen kam dann auch doch noch ein kleines für mich unerwartetes Päckchen von meinen Eltern an. Zumindest das war noch rechtzeitig angekommen. Das andere Paket ist zwar auch am nächsten Tag angekommen, allerdings war das ja in Havelock und nicht Wellington, wodurch ich das erst nach meiner Heimkehr öffnen konnte.


Am Donnerstag, wie auch am Samstag drauf, habe ich mich mit Pia getroffen, eine anderen Deutsche Austauschschülerin, die ich von der Prep Week kannte und die auch mit auf dem Südinseltrip war. Donnerstags war auch noch Merle dabei, sie kannten wir auch vom Südinseltrip. Mit ihr waren wir eigentlich den größten Teil des Tages in der Stadt und danach habe ich mich noch mit einem Freund meiner Gastfamilie getroffen, der in Wellington studiert, da der mir geholfen hat ein Longboard zu kaufen. Wir haben ein echt tolles gefunden!!!.


Am Samstag hat Sibylle Pia und mich in die Stadt gefahren und auf dem Weg sind wir noch zu einem Shop gefahren, in dem man diverse handgemachte Dinge kaufen kann, von Holzschnitzereien über Greenstoneketten bis hin zu Porzellandingen. Von da aus sind wir zur Bergstation des Wellingtoner Cable Cars gefahren. Dort oben ist nämlich eine Sternwarte in die Pia und ich dann gegangen sind. Da haben wir uns eine Show und deren Ausstellung angesehen. Anschließend sind wir mit dem Cable Car runter in die Stadt gefahren.

Am Freitag war ich nochmal mit Jonas und seinen Freunden Fußball spielen, allerdings waren wir weniger als beim ersten Mal, was den Spaß ein ganz klein wenig minderte.

Sonntag war dann schon wieder die Heimreise angesagt. Eigentlich wollte ich mit Manabus (ein Fernbusunternehmen, Fernbusse sind recht populär in NZ) zurück nach Hastings reisen, allerdings schrieben die mir eine Woche vorher, dass meine Fahrt ausfällt. Allerdings stellte sich im Nachhinein heraus, dass nur mein Ticket und vielleicht ein Hand voll andere gestrichen wurde, da ich ein spezielles Ticket für nur $1 gekauft hatte, denn der Bus kam planmäßig in Hastings an. Jedenfalls hatte ich dann am Dienstag noch ein Ticket für den Intercity (das andere Ferbusunternehmern) gekauft. Der brachte mich dann sicher und stressfrei nach Hastings, sodass ich abends wieder zuhause war, genau wie Lynette und Dr. Ken. ;-P

In der folgenden Woche kam dann mein Longboard an und die Weihnachtsvorbereitungen waren in vollen Gange. Außerdem kamen am Mittwoch meine beiden Gastbrüder Tim und Andrew nach Hause, die ich bis dato noch nicht kannte. Tim lebt zum Studieren in Christchurch auf der Südinsel und Andrew war für ein Gap Year in England gewesen, wo er Mama und Papa schon getroffen hatte, womit die beiden meinen Gastbruder vor mir kannten. ´_´ Jedenfalls verstehe ich mich mit den beiden echt gut. Außerdem kamen am Freitag noch eine Freundin von Lynette aus den USA mit ihren beiden Söhnen. Die sind dann über Weihnachten bei uns gewesen.

Und dann kam Weihnachten. Am Sonntag, den 25. Dezember. Weihnachten läuft hier in Neuseeland etwas anders als in Deutschland. Hier ist der 24. Dezember ein ganz normaler Tag. Dafür wird am 25. morgens die Bescherung gemacht und für gewöhnlich verbringt man den Tag entweder am Strand oder man grillt. Oder beides. Am 26. Dann ist Boxing Day. Da haben viele Geschäfte schon wieder auf und es gibt massenhaft Rabatte.
Wir haben gegrillt. Und zwar einen großen, zehn Kilo schweren Schinken. Also eigentlich hat Ken den gegrillt, aber ich hätte ihm gerne geholfen, wenn es was zu tun gegeben hätte. ;-P
Jedenfalls sind wir morgens alle zusammen in die Kirche gegangen. Danach kamen dann nach und nach immer Leute zu uns. Insgesamt waren wir zum Essen knapp 30 Leute. Dabei waren diverse Familienmitglieder und Freunde meiner Gastfamilie. Es war sehr lustig.


 

 

Am Boxing Day sind wir zusammen mit den Amis zum Strand nach Ocean Beach gefahren und haben dort Rubgy und Fußball gespielt und sind natürlich im Pazifik baden gewesen.
Am Dienstag sind dann alle irgendwie weg gefahren ;-P: die Amis sind auf die Südinsel geflogen und der Rest der Hausbesatzung ist nach Tauranga zu fahren, um dort Tims Freundin Rose zu treffen. Tim ist dann auch für Neujehr dort geblieben, Andrew sogar noch weiter nach Auckland gefahren. Ich habe dann die zwei Nächte, in denen Ken und Lynette weg waren bei Kathy (Lynettes Schwester) geschlafen. An dem Mittwoch bin ich mit einem Kiwifreund im Splash Planet gewesen. Das hat echt Spaß gemacht. Splash Planet ist ein Vergnügungspark mit Schwimmbad. Dort haben wir den ganzen Tag verbracht.

An Silvester (hier „New Year’s Eve&ldquo habe ich mir dann bei der Arbeit beim Kartoffeln schälen eine kleine Ecke von meinem linken Daumen abgeschnitten. Das war an sich gar nicht so schmerzhaft, aber wenn ich die Wunde berührt habe hat es in den Tagen danach höllisch wehgetan. Abends bin ich mit meinen Gasteltern recht spontan zu Freunden gegangen, weil alle meine Freunde entweder im Urlaub waren oder mit ihrer Familie gefeiert haben. Somit habe ich dann letzten Endes auch mit meiner „Ersatzfamilie“ (hi Mama ;-P) gefeiert. Hat auch Spaß gemacht. Allerdings ist das Feuerwerk machen an Neujahr hier nicht so wichtig wie in Deutschland. Sicher gibt es Leute die nen bisschen was in die Luft jagen, aber die meisten Feuerwerke in Neuseeland sind vor allem in den Städten und professionell organisiert, wie zum Beispiel in Auckland am Skytower (da war ich noch nicht, aber ich hab’s im Fernsehen gesehen ;-)).

Am 2. Januar sind dann Tim und Andrew wieder nach Hause gekommen, außerdem zwei Freunde von Tim. Mit denen bin ich dann später noch an der Schule zum Fußball und Fuß-Volleyball spielen gefahren. Allerdings ist Tim mit seinen Freunden zwei Tage später abends schon wieder weggefahren, weil die zurück nach Christchurch auf eine Hochzeit mussten (immer nur unterwegs…. ;-P). An dem Tag sind wir aber auch noch mit dem Boot von den Breens zum Wasser gefahren. Das war für mich das erste Mal, dass wir dies taten. Dazu sind wir in einer Flussmündung ins Meer hin und her gefahren und nachdem wir das Boot quasi eingefahren hatten hat sich immer einer zur Zeit mit einem Knee Board hinter das Boot geschnallt und wir haben ihn gezogen. Dabei gehörte es natürlich auch dazu, dass hin und wieder einer vom Board fiel. Ich konnte das leider nicht machen, weil mein Finger noch nicht wieder verheilt war, es war ja erst vier Tage her. Ich werde das allerdings garantiert noch nachholen!!!
An dem Abend habe ich mir auch noch eine GoPro gekauft (eine kleine wasserdichte Actionkamera).

Die wurde mir dann jetzt am Dienstag geliefert. Ich habe mich total darüber gefreut.
Von Mittwoch auf Donnerstag war ich bei Lars (einer der anderen deutschen Internationals). Dort bin ich mit meinem Longboard hingefahren und habe den Weg mit der GoPro gefilmt. ;-DNachmittags sind wir zusammen mit seinem Gastbruder zu den Maraetotara Falls gefahren, einem sehr beliebten Badepunkt bei den lokalen jungen Leuten. Und da das Wetter stimmte (es waren über 30° und die Sonne brannte) war es dort auch recht voll.
Abends wollten wir eigentlich noch ins Kino gehen, allerdings lief nirgendwo ein Film, den wir auch wirklich sehen wollten. Somit saßen wir letzten Endes bei Lars‘ Gastfamilie und haben PS4 gezockt und danach noch „Das Leben des Brian“ geguckt.

Am Morgen haben wir erstmal ausgeschlafen und danach noch einen Film geschaut. Später hat mich Lars‘ Gastbruder dann nach Hause gebracht.

Heute habe ich dann erst Mal nicht so wirklich viel gemacht, allerdings gehe ich nachher noch arbeiten, das letzte Mal vor dem Urlaub.
Ach ja, von dem habe ich ja noch gar nix geschrieben…ups…. Also ich fahre am Sonntag mit meiner Gastfamilie erst für eine Nacht nach Tauranga und danach weiter in die Bay of Islands im Norden der Nordinsel. Dort werden wir zwei Wochen verbringen. Dafür muss ich dann morgen erstmal noch packen. ;-P

 

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen und freue mich über Kommentare und Gästebucheinträge. Habt ein frohes und erfolgreiches Jahr 2017 mit Gesundheit, Glück und allem was man sich so wünschen kann.

 

Viele Grüße

Niklas Gallo
Kiwinik

13.1.17 00:00

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