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Viel zu viel zu schreiben...

Moin Moin,

ich habe diesen Eintrag schon viiiel zu lange vor mir her geschoben. Ich hatte nur leider kaum Zeit in den letzten zwei Monaten. Deshalb muss jetzt mal eure Geduld her, weil dieser Eintrag ziemlich lang werden wird.

Ich fange mal an mit den vier Wochen nach dem Südinseltrip. In dieser Zeit musste ich natürlich zurück zur Schule, wobei es dort für mich etwas langweilig war, da die Kiwis sich mit Wiederholung für ihre Examen beschäftigt haben, die ich nicht mitgeschrieben habe.
An den Nachmittagen habe ich mich dann recht oft mit Freunden getroffen und fast jedes zweite Wochenende mit Jakob.
Außerdem sind wir an einem Tag Ende Oktober das erste Mal surfen gegangen. Das hat sauviel Spaß gemacht!!! Und es war sehr lustig anzusehen, wie wir alle immer wieder vom Board gefallen sind.

Besagte Examen fanden im November statt und damit wir Internationals die Kiwis dabei nicht stören wurde für uns von der Havelock North High School ein Programm organisiert, bei dem wir viel Spaß hatten. Das begann am Sonntag, den 6. November. Wir fuhren nordwärts, zuerst über Taupo nach Rotorua. Dort angekommen konnten wir nachmittags etwas Zeit in der Stadt verbringen, wo viele von uns Bumperball spielen gegangen sind. Was das ist könnt ihr im ersten Artikel über die Prep Week lesen. Danach sind wir in ein Hostel gefahren, wo wir unsere erste Nacht verbrachten.



 

Richtig spannend wurde es aber am nächsten Tag, als wir nach Hobbiton gefahren sind. Das ist das Hobbitdorf aus den Filmen „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“. Dort haben wir eine Führung durch das Dorf gemacht. Das war echt super!! Etwas enttäuschend war allerdings, dass die Hobbithöhlen nicht ausgebaut sind. Die Innenaufnahmen der Filme wurden alle im Studio in Wellington gedreht.


 

 


 

Anschließend sind wir in unsere zweite Unterkunft gefahren. Die war allerdings nicht wirklich gut und wir alle waren nicht sonderlich froh, dass wir dort zwei Nächte schlafen mussten.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich eine der Top Wanderungen der ganzen Welt, das „Tongariro Crossing“ machen. Der Tongariro ist ein aktiver Vulkan. Leider war das Wetter nicht sonderlich gut, sodass die begleitenden Lehrer umplanten. Das hat einigen von uns Internationals zwar nicht gefallen (wir waren der Meinung, dass man auch bei Regen wandern kann&hellip, aber letzten Endes konnten wir es nicht ändern. Wir haben dann stattdessen einige kurze Wanderungen gemacht.



 

Mount Doom, Herr der Ringe

Am letzten Tag unseres kurzen Trips sind wir in Taupo gewesen. Dort sind wir zuerst in einer Kletteranlage geklettert. Die war zwar sehr gut gemacht, doch anstatt sie in den Bäumen zu errichten wurden einfach hohe Pfähle in den Boden gerammt. Trotzdem hat es Spaß gemacht, speziell weil wir uns gegenseitig sichern mussten. Danach sind wir in die Hot Pools in Taupo gegangen. Die waren echt cool. Dort gab es neben diversen warmen und heißen Becken auch einige Rutschen und einen Kleinkindbereich, der von uns zum Großkindbereich umfunktioniert wurde.
Danach sind wir zurück nach Havelock North gefahren und den Rest der Outdoor Education Aktivitäten für die Examenzeit haben wir dann hier im Umkreis gemacht.

So auch am Donnerstag: Wir sind morgens zu einem nahe gelegenen Sportflugplatz gefahren. Von dort aus haben wir in kleinen 4-sitzigen Maschinen einen Rundflug über die Hawke’s Bay gemacht. Dabei hatten wir aufgrund des superguten Wetters auch einen tollen Ausblick über die ganze Gegend.


 

Nach dem Flug sind wir zum Strand gefahren. Dort haben wir dann erstmal ein bisschen gechillt (dabei habe ich meinen ersten Sonnenbrand bekommen ) und am späten Nachmittag hatten wir noch Surfunterricht. Das war noch besser als das erste Mal, weil die Wellen nämlich passend zu unseren Skills größer waren.

Am Freitag war dann eine Aktivität angesagt, die ich eigentlich ja schon in Queenstown auf meinem Südinseltrip machen wollte (siehe Eintrag „Ein Niklas auf Reisen (1)&ldquo. Erratet ihr was ich meine? Na, was ist es? Genau, Rafting!!! Wir waren auf dem Mohaka River, der hier in der Nähe aus den Bergen kommt und sind dort mit vier Booten durch geraftet. Das war megageil!!! Zwischendurch haben wir noch einige spaßige Sachen gemacht, wie mit dem Raft in einer Welle surfen oder auch Cliff diving. Mit letzterem ist gemeint, dass wir uns von einem Felsvorsprung oberhalb des Mohaka in den Fluss gestürzt haben. Das war echt lustig!!

 

 

 

 

 

Das Wochenende anschließend habe ich bei Lars‘ Gastfamilie verbracht, da Ken und Lynette (meine Gasteltern) nach Tauranga gefahren sind. Lars ist einer der anderen deutschen Internationals an der Havelock High. Die haben mich dann nach dem Rafting von der Schule abgeholt.

Am nächsten Abend sind wir zusammen auf eine (nachträgliche ) Halloween-Party gegangen. Dort haben wir den Abend und auch die Nacht verbracht und sehr wenig bis gar nicht geschlafen.

 

Am Montag ging es weiter mit dem Outdoor Ed Programm. An dem Tag sind wir an eine andere High School in der Gegend gefahren um dort gemeinsam mit den Internationals von zwei anderen Schulen ein Sports Day zu verbringen. Es stellte sich allerdings heraus, dass der mit Sport nicht so wirklich viel am Hut hatte, mehr so mit Teamarbeit und Koordination.

Dienstag hatte offenbar ein weiteres Highlight vorbereitet, wir sind Paintball spielen gegangen. Wir hatten dort auch alle durchaus Spaß, allerdings gefiel mir der Paintballplatz in Wellington aus der Prep Week deutlich besser und wir mussten uns an diverse Regeln halten (nur Mr. Kitchin offenbar nicht, denn er tat mehr oder weniger was er wollte ).

Den Rest der Woche ist dann nicht mehr so wirklich viel passiert, da ich nämlich Mittwoch und Donnerstag zuhause geblieben bin, da ich Kopfschmerzen und ein leichtes Fieber hatte. Ich habe an den beiden Tagen allerdings nicht sonderlich viel verpasst, da glücklicherweise keine Highlights auf dem Programm standen. Am Freitag war ich dann aber wieder dabei. Da ging es nämlich zum Cape Kidnappers. Das ist der Name der Landspitze am südlichen Ende der Hawke’s Bay. Dorthin fuhren wir allerdings nicht wie sonst mit den Schulvans, sondern auf Sitzwagen, die hinter einen Traktor gehängt waren und über den Strand. Das war recht lustig, speziell, weil uns diverse Steine auf dem Strand hin und wieder ins Meer zwangen und einige unaufmerksame aus unserer Gruppe nasse Füße bekamen.
Am Ende angekommen mussten wir dann noch ein ordentliches Stück den Fels hochwandern (unter anderem über eine Kuhweide; Achtung Tretminen ), um an die Spitze zu kommen. Dort oben gab es auch eine große Nestsiedlung von einer Vogelart, die mich stark an Möwen erinnert hat.



 

 


Ich höre hier jetzt auf zu schreiben, da ich für die verbleibenden vier Wochen noch einmal ungefähr genauso viel zu schreiben habe, ich aber diesen Artikel noch heute hochladen möchte.

Also: Fortsetzung folgt…..

 

Liebe Grüße aus dem Sommer in Hawke’s Bay

Niklas Gallo
Kiwinik

19.12.16 00:00

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