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Lange nix gehört...

Hi Leute,

sorry erstmal, dass ich so lange nix von mir hab hören lassen. Ich will jetzt gar keine Ausflüchte suchen, ich hatte einfach zum einen recht viel für die Schule zu tun in den letzten Monaten und zum anderen habe ich es einfach vergessen, ja.

Aber zurück dahin, wo ich aufgehört hatte:

Am Tag nach meinem letzten Eintrag sind wir in den Urlaub in die Bay of Islands gefahren. Das ist ganz im Norden von Neuseeland. An dem kleinen Zipfel der über Auckland die Nordinsel quasi beendet. Auf dem Hinweg haben wir noch eine Zwischenübernachtung in Tauranga bei Freunden meiner Gasteltern gemacht, bevor wir dann bis zu unserem Ferienhaus gefahren sind. Dort haben wir dann die erste Woche mit einer befreundeten Familie verbracht, bevor die dann für die zweite Woche nach Whangarei gefahren sind. Wir sind in dem Haus geblieben.
In den zwei Wochen, die wir dort waren, haben wir viele aufregende Dinge gemacht, von Bootstouren zu den Inseln der Bay of Islands, über Rock Climbing (ungesichert oder so, wir sind halt einfach nen Berg hochgeklettert, von dem wir keine Ahnung hatten, wo wir landen würden, letzten Endes mussten wir uns einen sehr umständlichen Weg runter suchen, da der restliche Weg nach oben komplett mit Stechgewächsen bewachsen war) bis hin zu Sandboarding. Letzteres hat mir am meisten Spaß gemacht, denn Sandboarding bedeutet, dass man auf kleinen Schaumstoffbrettern eine große Sanddüne runterrutscht. Dabei war die Location suuuper geil, da die besagte Düne direkt ins Wasser mündete und man dadurch direkt hinein schlittern konnte.

Dann am letzten Abend des Urlaubs geschah noch etwas, auf das wir gern hätten verzichten können: wir hatten den ganzen Tag mit dem Boot auf einer der Inseln verbracht und als wir letztendlich zurück zum Ferienhaus kamen hatte Ken, mein Gastvater extreme Bauchschmerzen, die ihn dann sogar ins Krankenhaus gebracht hatten. Trotz allem schlechten dabei hat es mich echt verwundert, wie gut die Organisation dabei funktioniert hat: unser Ferienort ist nur über eine Fähre oder über einen riesigen Umweg zu erreichen. Nun war der Krankenwagen aber erst kurz vor der letzten Fährüberfahrt des Tages bei uns angekommen und musste aber noch über die Fähre, um zum Krankenhaus zu gelangen. Das führte dazu, dass die Fähre kurzerhand gewartet hat und quasi direkt abgelegt hat, als der Krankenwagen drauf war. Außerdem hatte man die mittlere Spur komplett freigelassen, damit er auch als erster wieder runterkonnte.
Wie auch immer, nachdem meine Gasteltern ins Krankenhaus gefahren wurden waren nur noch meine beiden Gastbrüder, die Tochter von den besten Freunden meiner Gasteltern und ich da. Das bedeutete für uns, dass wir das ganze Haus in der Nacht noch zusammenräumen mussten und dann am nächsten Tag hinterhergefahren sind. Da mein Gastvater noch länger im Krankenhaus bleiben musste, mein älterer Gastbruder Tim und ich allerdings schon am nächsten Tag wieder hier in Hawke’s Bay sein mussten, sind Tim und ich mit den Freunden nach Hause gefahren, die die erste Woche mit uns verbracht hatten und auch am gleichen Tag nach Hause fahren wollten. Glücklicherweise hatten die noch genug Platz im Auto.

Um es hier noch hinzuzufügen: mein Gastvater ist schnell wieder gesund geworden und nach wenigen Tagen wieder zuhause gewesen.

Zwei Tage nachdem ich wieder zurück war fand dann das 2-tägige Year 13-Camp statt. Es stellt quasi den Beginn des Schuljahres dar und ist, wieder der Name schon sagt, ein Camp für den ältesten Jahrgang, der dazu dient, zusammenzuwachsen und zu lernen, wie man in Gruppen arbeitet und Challenges erfolgreich bewerkstelligt. Das hat auch wieder sehr viel Spaß gemacht, und ich habe mich mit vielen weiteren Kiwis angefreundet, unter anderem mit Julian, mit dem ich jetzt echt gut befreundet bin und der mich wahrscheinlich auch nächstes Jahr während einer Europareise besuchen kommt.

Danach ging dann das Schuljahr wieder los, über das ich jetzt nicht so viel berichten möchte, da es eigentlich immer das gleiche ist. Ich werde eventuell bald einen Eintrag schreiben, in dem ich über eine ganz normale Woche ohne größere Ereignisse schreibe.
Nur so viel: da dieses Jahr jetzt quasi mein Schulabschluss wird muss ich mich anstrengen, alle arbeiten so gut wie möglich abzuschließen, was bisher soweit akzeptabel funktioniert (ist lest es wahrscheinlich zwischen den Zeilen, es ist noch Verbesserungspotential vorhanden).

Ansonsten bin ich in den folgenden Monaten mehrmals im Kino gewesen (wahrscheinlich öfter, als ich des im letzten Jahr vorher insgesamt gewesen bin) und habe mich einige Male mit Freunden getroffen.

Über Ostern ist dann der jüngere meiner Gastbrüder, Andrew, nach Hause gekommen, der seit Februar in Wellington studiert. Dafür bin ich in der zweiten Woche nach Ostern (die zweite meiner beiden Ferienwochen) nach Wellington gefahren. Ich habe diese Woche bei Sibylle verbracht und bin noch einmal beim Prep Kurs für die neuen Internationals dabei gewesen, den ich ja auch in meiner ersten Woche in Neuseeland hatte (könnt ihr in meinem ersten Blogeintrag drüber lesen), nur diesmal quasi als „Alter Hase“. Neben mir waren auch noch zwei andere dabei, die schon so lange wie ich in Neuseeland sind. Pia, die ich bei meinem Prep Kurs letztes Jahr kennengelernt habe und Johanna, die mit mir auf die Eichenschule gegangen ist.
In der Woche die ich in Wellington war sind wir unter anderem in einer Kletterhalle gewesen und haben mal wieder Paintball gespielt. Es hat jedenfalls auch diesmal wieder viel Spaß gemacht (ich hab das Gefühl, ich wiederhole mich…).

Jetzt gehe ich halt seit einigen Wochen wieder zur Schule und bin am Vorbereiten für die Practice Exams, die nächste Woche bei mir an der Schule geschrieben werden.
Und da jetzt der Winter kommt, ist es, sorry, arschkalt, selbst wenn die Sonne scheint. Ich sitze hier gerade mit meiner Decke auf dem Sofa und habe einen warmen Tee neben mir stehen.

So, das soll es für jetzt erstmal gewesen sein. Da ich mir im Januar eine GoPro gekauft hatte versuche ich, einen kleinen Film aus meinem Videomaterial vom Urlaub zusammenzuschneiden und auch von einigen anderen Sachen, allerdings braucht das vor allem für mich als unerfahrenen ewig, und ich habe einfach nicht genug Zeit mich da ausführlich mit zu beschäftigen. Ich werde euch aber drüber informieren, wenn ich es dann doch mal schaffe, etwas zustande zu bringen.

Deswegen wünsche ich euch einen schönen Sonntag, falls ihr es heute noch lest oder andernfalls eben auch nicht.

Liebe Grüße aus dem sonnigen aber kalten Havelock North

Niklas Gallo
Kiwinik

P.S. Bilder folgen wie immer, ich wollte einfach erstmal den Eintrag online bringen, bevor das erst noch wieder ein paar Tage dauert xD

21.5.17 00:00, kommentieren

Frohes neues Jahr!!!

Hi Leute,

Ich hoffe ihr hattet alle frohe Weihnachten und seid gut ins Jahr 2017 gestartet!!!

Nun ist ja schon wieder fast ein Monat vergangen….viel zu viel wenn ihr mich fragt, aber ich habe einfach kaum Zeit zum Schreiben. Deswegen will ich hier jetzt auch nicht viel Zeit verlieren, sondern mache einfach direkt weiter, wo ich im letzten Eintrag gestoppt habe.

Ach nein, erst noch etwas, was einige von euch vielleicht interessieren könnte…Mama hat mich drauf hingewiesen, dass ich das im letzten Eintrag völlig vergessen habe (danke Mama ;-) ): das Erdbeben, welches Neuseeland in der Nacht vom 13. Zum 14. November 2016 (die Nacht nach der Übernachtungsparty) getroffen hat und speziell im Norden der Südinsel einigen Schaden angerichtet hat, habe ich ganz einfach verschlafen (wahrscheinlich aufgrund Schlafmangels ;-P). Ich habe erst am nächsten Morgen davon erfahren, während ich in der Nacht schon von diversen Leuten angeschrieben wurde, was passiert sei und ob es mir gut geht. Allerdings gab es hier an der Küste eine Tsunamiwarnung, die mich zwar nicht betroffen hat (ich wohne ein gutes Stück vom Wasser weg und vor allem oberhalb), allerdings mussten einige der anderen Internationals evakuiert werden, wodurch die nach der Partynacht dann eine weitere Nacht mit nur sehr wenig Schlaf bekamen.

Nun aber weiter, wo ich letztes Mal geendet habe:

An dem Wochenende sollte eigentlich ein zweites Rafting stattfinden, welches anspruchsvoller ist, als das was wir in der Woche davor gemacht haben, allerdings musste das aufgrund schlechten Wetters und Überflutung des Mohaka Rivers abgesagt werden (schon wieder ein Rafting gecancelt… ;-()

An Montag wurden wir dann in Gruppen aufgeteilt, in denen wir zuerst einen Fragebogen ausfüllen mussten und danach sollten wir in diesen Gruppen auf den Te Mata Peak laufen. Dabei hatte jede Gruppe eine andere Route auf den zahlreichen Wanderwegen dort oben, jedenfalls habe ich mit meiner Gruppe die richtige Abzweigung nicht gefunden, sodass wir letztendlich einen viel längeren Weg gingen. Als wir endlich oben ankamen, der festen Überzeugung wir seien die letzte Gruppe, eröffnete Mr. Kitchin uns, das eine andere Gruppe auch noch nicht angekommen war. Die trafen wir dann auf dem Weg nach unten aber auch noch.

Eigentlich wollten wir dann am nächsten Tag zu einer Kiwi-Beobachtungsstation (ich meine den in Neuseeland heimischen Vogel Kiwi und nicht die Frucht, die hier Kiwi fruit heißt) gehen, wohin die Kiwis in einem umzäunten Gebiet für die ersten Monate ihres Lebens gebracht werden. Leider jedoch war an dem Tag kein Kiwi an der Beobachtungsstation, dort werden sie nämlich nur hingebracht, um sie zu wiegen und ihren kleinen Sender zu überprüfen (den hat jeder Kiwi, der schon einmal mit Menschen zu tun hatte). Das passiert allerdings nicht so oft. Als Alternativlösung sind wir am Dienstag ein ganzes Stück nordwärts in die Berge gefahren, immer am Mohaka River entlang, bis ans Ende der sehr abenteuerlichen Straße, die kaum breiter als die Schulvans war und nur geschottert war. Dort angekommen sind wir etwa 1 ½ Stunden in den Busch reingewandert. Dort haben wir dann an einem kleinen Steinstrand am Mohaka Mittagspause gemacht und wir sind auch im Fluss geschwommen und von den umliegenden Felsen ins Wasser gesprungen. Für den Rückweg haben sich dann einige gar nicht erst wieder umgezogen, sondern wir haben uns zum Teil einfach in Badehose wieder auf den Rückweg gemacht. Das hat super funktioniert, da die Sonne schien und es sehr warm war. Wir fuhren dann ein kleines Stück die Straße zurück, wo wir noch die Möglichkeit hatten, in zwei kleinen Hotpools mit Wasser direkt aus dem Fels baden konnten. Das hat aufgrund der Hitze allerdings außer Mr. Kitchins Tochter (die war immer mal wieder bei unserem Programm dabei) niemand gemacht.

Mittwoch stand dann Bone Carving und Kochen auf dem Programm, jeweils für die Hälfte von uns. Ich habe Bone Carving gemacht. Das war echt super!! Wir haben aus Kuhknochen vom Bein uns Ketten gemacht, natürlich alles in Handarbeit und jeder individuell für sich. Dabei sind richtig schöne Designs rausgekommen. Ich selbst habe drei verschiedene Knochen geschnitzt.

Den Tag drauf sind wir dann mal wieder zum Strand gefahren. Dort haben wir als erstes morgens eine weitere Surfstunde bekommen. Dabei war es wieder das Gleiche Spiel wie vorher, die Wellen waren wieder größer als beim vorherigen Surfen. Als wir mit dem Surfen aufhören mussten sind wir dann allerdings noch am Strand geblieben. Dort konnten wir dann mit den von Mr. Kitchin mitgebrachten Kajaks fahren und baden gehen. Wir haben uns somit einen schönen Nachmittag gemacht. Ach so, zum Mittag gab es an diesem Tag Fish’n Chips ;-).
An diesem Abend habe ich dann auch das erste Mal gearbeitet. Ich habe hier in NZ einen Job in einem Restaurant als Küchenhilfe bekommen. Dort habe ich seitdem immer mal wieder mal mehr mal weniger gearbeitet.

Und schon war der letzte Tag der Outdoor Ed Weeks gekommen….das ging viel zu schnell. Dieser letzte Tag war eigentlich dafür gedacht, die Gruppen von Mittwoch zu tauschen, sodass letztendlich jeder Mal Bone Carving und Kochen gemacht hätte. Allerdings musste das Bone Carving ausfallen, da der Lehrer, der das eigentlich macht aus familiären Gründen nicht kommen konnte. Außerdem sind diverse von unseren Internationals am nächsten Tag auf einen Südinseltrip gefahren. Dafür sind einige schon an diesem Tag mit dem Bus nach Wellington gefahren, wo der Trip startete.
Somit waren letzten Endes auch gar nicht so viele Leute da. Das Kochen allerdings fand statt und es hat durchaus Spaß gemacht. Wir haben in 2er oder 3er Gruppen diverse vorrangig Süße Speisen gekocht, die recht typisch für NZ sind und diese danach zusammen gegessen. Danach konnten wir dann noch die Bilder von den vergangenen drei Wochen austauschen. Außerdem war es der letzte Schultag des Jahres und für einige auch der letzte Schultag in NZ überhaupt, es haben echt viele Internationals inzwischen Havelock North verlassen. ;-(

 

In der nächsten Woche ging das Programm trotzdem noch ein bisschen weiter, denn für die noch anwesenden Internationals wurden sowohl Bone Carving als auch Kiwi-Beobachtung nachgeholt. Da ich Bone Carving schon gemacht hatte bin ich dort nicht noch einmal hingegangen, allerdings bin ich mit zu der Kiwi-Beobachtungsstation gefahren. Das hat sich für mich sogar noch erweitert, da Mr. Kitchin mich zwei Tage vorher fragte, ob ich Lust hätte auf einen Camping-Trip mit seiner Year 10-Klasse als Helfer mitzukommen. Ich bin also mit ihm und seiner Klasse erst mit zu den Kiwis gefahren und danach weiter, um im Wald wandern zu gehen. Nach einer recht kurzen Wanderung sind wir dann runter zum Mohaka River gefahren (ihr merkt schon, ein beliebtes Ziel, wenn man in die Wildnis möchte ;-) ) und haben dort unsere Zelte aufgeschlagen. Nach einem kurzen Bad im Fluss haben wir dann Abendessen gemacht. Als es dunkel war sind wir dann nochmal zusammengekommen und Mr. Kitchin hat ein wenig Nachhilfe in Astronomie gegeben, uns also erklärt welche Sterne man wo sehen kann. Als die Year 10s dann im Bett waren hat er mir noch ein bisschen mehr über die Sternenbilder über NZ erzählt. Auch sagte er mir, dass die Ruhezeit für die Year 10s nicht für mich gilt, da ich ja als Helfer dabei war. ;-D So lag ich im Anschluss noch eine ganze Zeit in meinem Zelteingang und schaute in den klaren Sternenhimmel bevor auch ich schlafen ging.
Am Morgen ging es dann wieder los. Erst mit Frühstück machen und danach dann zusammenpacken. Für diesen Tag waren dann noch zwei weitere kürzere Wanderungen angesagt bevor es nachmittags wieder zurück nach Havelock ging.




 

Den Rest der Woche wie auch die Woche drauf verbrachte ich vor allem mit Freunden, zum Beispiel im Freibad in Havelock.

Weiter erwähnenswert ist noch, dass mein japanischer Gastbruder Noa am Sonntagabend nach Hause geflogen ist, um die Sommerferien mit seinen Eltern zu verbringen. Er wird Ende Januar wiederkommen. Außerdem habe ich mich den Donnerstag drauf ein letztes Mal mit Jakob getroffen, da er Mitte Dezember zurück nach Deutschland geflogen ist. ;-(

 

Am Samstag bin ich für 9 Tage nach Wellington geflogen, da Ken und Lynette nach Tasmanien (Insel im Süden von Australien) mussten. Ken wurde dort ein Doktortitel verliehen.
In Wellington wohnte ich die ersten Tage bei einer Gastfamilie meiner Organisation. Mein temporärer Gastvater war gebürtiger Bremer und wollte immer deutsch mit mir sprechen (ich nicht&hellip und seine Frau war eine Neuseeländerin. Außerdem haben die beiden einen deutschen Gastschüler, Jonas, der in Wellington zur Schule geht.
Mit dem bin ich am Sonntag auch zusammen mit seinen Freunden Fußball spielen gewesen. Damit haben wir den ganzen Tag verbracht (abgesehen davon, dass er bis fast 13 Uhr geschlafen hat. ;-P)
Zum Beginn der Woche sind wir dann am Montag in die Innenstadt gefahren und sind dort shoppen gegangen. Ich war recht erfolgreich. ;-)

Am Dienstag bin ich quasi umgezogen, da ich den Rest meiner Zeit in Wellington im Haus von Sibylle Beresford verbrachte (das ist meine Ansprechpartnerin hier in NZ, gebürtig aber aus Scheeßel :-D).
Dort habe ich den Nachmittag mit Sean, dem jüngeren ihrer Söhne PS4 gespielt. Abends hatte der dann noch eine Futsalspiel. Futsal ist die einzige von der FIFA anerkannte Art des Indoor-Fußball und sehr populär in NZ. Als wir wieder zuhause waren haben wir noch Star Trek geschaut.


Der nächste Tag war ein ganz toller, denn es war der 14. Dezember :-D und somit mein Geburtstag. Darum habe ich morgens nach dem Aufstehen einen Geburtstagskuchen und ein kleines Geschenk bekommen. Die Geschenke von Mama und Papa, die schon Mitte November in einem Paket zu mir gesendet wurden, waren leider vor meiner Abreise nach Wellington nicht mehr angekommen.
Nach einem recht ausführlichen Frühstück (Pancakes ;-P) sind dann Sibylle und Sean mit mir nach Wellington rein gefahren. Dort haben die beiden mir dann einige Plätze gezeigt, an denen ich in der Prep Week noch nicht gewesen war. Außerdem sind wir zu den Weta Studios gefahren. Das sind die berühmten Filmstudios in Wellington, in denen neben den Hobbit- und Herr der Ringe-Filmen auch diverse andere Filme zum Teil produziert wurden.
Abends wollte ich dann mit Sean einen Herr der Ringe Marathon machen, allerdings haben wir so spät angefangen, dass wir in dieser Nacht nur die ersten beiden Filme geschaut haben und am nächsten Abend den dritten. Zum Essen haben wir uns Pizza bestellt. ;-D
Während wir da so saßen kam dann auch doch noch ein kleines für mich unerwartetes Päckchen von meinen Eltern an. Zumindest das war noch rechtzeitig angekommen. Das andere Paket ist zwar auch am nächsten Tag angekommen, allerdings war das ja in Havelock und nicht Wellington, wodurch ich das erst nach meiner Heimkehr öffnen konnte.


Am Donnerstag, wie auch am Samstag drauf, habe ich mich mit Pia getroffen, eine anderen Deutsche Austauschschülerin, die ich von der Prep Week kannte und die auch mit auf dem Südinseltrip war. Donnerstags war auch noch Merle dabei, sie kannten wir auch vom Südinseltrip. Mit ihr waren wir eigentlich den größten Teil des Tages in der Stadt und danach habe ich mich noch mit einem Freund meiner Gastfamilie getroffen, der in Wellington studiert, da der mir geholfen hat ein Longboard zu kaufen. Wir haben ein echt tolles gefunden!!!.


Am Samstag hat Sibylle Pia und mich in die Stadt gefahren und auf dem Weg sind wir noch zu einem Shop gefahren, in dem man diverse handgemachte Dinge kaufen kann, von Holzschnitzereien über Greenstoneketten bis hin zu Porzellandingen. Von da aus sind wir zur Bergstation des Wellingtoner Cable Cars gefahren. Dort oben ist nämlich eine Sternwarte in die Pia und ich dann gegangen sind. Da haben wir uns eine Show und deren Ausstellung angesehen. Anschließend sind wir mit dem Cable Car runter in die Stadt gefahren.

Am Freitag war ich nochmal mit Jonas und seinen Freunden Fußball spielen, allerdings waren wir weniger als beim ersten Mal, was den Spaß ein ganz klein wenig minderte.

Sonntag war dann schon wieder die Heimreise angesagt. Eigentlich wollte ich mit Manabus (ein Fernbusunternehmen, Fernbusse sind recht populär in NZ) zurück nach Hastings reisen, allerdings schrieben die mir eine Woche vorher, dass meine Fahrt ausfällt. Allerdings stellte sich im Nachhinein heraus, dass nur mein Ticket und vielleicht ein Hand voll andere gestrichen wurde, da ich ein spezielles Ticket für nur $1 gekauft hatte, denn der Bus kam planmäßig in Hastings an. Jedenfalls hatte ich dann am Dienstag noch ein Ticket für den Intercity (das andere Ferbusunternehmern) gekauft. Der brachte mich dann sicher und stressfrei nach Hastings, sodass ich abends wieder zuhause war, genau wie Lynette und Dr. Ken. ;-P

In der folgenden Woche kam dann mein Longboard an und die Weihnachtsvorbereitungen waren in vollen Gange. Außerdem kamen am Mittwoch meine beiden Gastbrüder Tim und Andrew nach Hause, die ich bis dato noch nicht kannte. Tim lebt zum Studieren in Christchurch auf der Südinsel und Andrew war für ein Gap Year in England gewesen, wo er Mama und Papa schon getroffen hatte, womit die beiden meinen Gastbruder vor mir kannten. ´_´ Jedenfalls verstehe ich mich mit den beiden echt gut. Außerdem kamen am Freitag noch eine Freundin von Lynette aus den USA mit ihren beiden Söhnen. Die sind dann über Weihnachten bei uns gewesen.

Und dann kam Weihnachten. Am Sonntag, den 25. Dezember. Weihnachten läuft hier in Neuseeland etwas anders als in Deutschland. Hier ist der 24. Dezember ein ganz normaler Tag. Dafür wird am 25. morgens die Bescherung gemacht und für gewöhnlich verbringt man den Tag entweder am Strand oder man grillt. Oder beides. Am 26. Dann ist Boxing Day. Da haben viele Geschäfte schon wieder auf und es gibt massenhaft Rabatte.
Wir haben gegrillt. Und zwar einen großen, zehn Kilo schweren Schinken. Also eigentlich hat Ken den gegrillt, aber ich hätte ihm gerne geholfen, wenn es was zu tun gegeben hätte. ;-P
Jedenfalls sind wir morgens alle zusammen in die Kirche gegangen. Danach kamen dann nach und nach immer Leute zu uns. Insgesamt waren wir zum Essen knapp 30 Leute. Dabei waren diverse Familienmitglieder und Freunde meiner Gastfamilie. Es war sehr lustig.


 

 

Am Boxing Day sind wir zusammen mit den Amis zum Strand nach Ocean Beach gefahren und haben dort Rubgy und Fußball gespielt und sind natürlich im Pazifik baden gewesen.
Am Dienstag sind dann alle irgendwie weg gefahren ;-P: die Amis sind auf die Südinsel geflogen und der Rest der Hausbesatzung ist nach Tauranga zu fahren, um dort Tims Freundin Rose zu treffen. Tim ist dann auch für Neujehr dort geblieben, Andrew sogar noch weiter nach Auckland gefahren. Ich habe dann die zwei Nächte, in denen Ken und Lynette weg waren bei Kathy (Lynettes Schwester) geschlafen. An dem Mittwoch bin ich mit einem Kiwifreund im Splash Planet gewesen. Das hat echt Spaß gemacht. Splash Planet ist ein Vergnügungspark mit Schwimmbad. Dort haben wir den ganzen Tag verbracht.

An Silvester (hier „New Year’s Eve&ldquo habe ich mir dann bei der Arbeit beim Kartoffeln schälen eine kleine Ecke von meinem linken Daumen abgeschnitten. Das war an sich gar nicht so schmerzhaft, aber wenn ich die Wunde berührt habe hat es in den Tagen danach höllisch wehgetan. Abends bin ich mit meinen Gasteltern recht spontan zu Freunden gegangen, weil alle meine Freunde entweder im Urlaub waren oder mit ihrer Familie gefeiert haben. Somit habe ich dann letzten Endes auch mit meiner „Ersatzfamilie“ (hi Mama ;-P) gefeiert. Hat auch Spaß gemacht. Allerdings ist das Feuerwerk machen an Neujahr hier nicht so wichtig wie in Deutschland. Sicher gibt es Leute die nen bisschen was in die Luft jagen, aber die meisten Feuerwerke in Neuseeland sind vor allem in den Städten und professionell organisiert, wie zum Beispiel in Auckland am Skytower (da war ich noch nicht, aber ich hab’s im Fernsehen gesehen ;-)).

Am 2. Januar sind dann Tim und Andrew wieder nach Hause gekommen, außerdem zwei Freunde von Tim. Mit denen bin ich dann später noch an der Schule zum Fußball und Fuß-Volleyball spielen gefahren. Allerdings ist Tim mit seinen Freunden zwei Tage später abends schon wieder weggefahren, weil die zurück nach Christchurch auf eine Hochzeit mussten (immer nur unterwegs…. ;-P). An dem Tag sind wir aber auch noch mit dem Boot von den Breens zum Wasser gefahren. Das war für mich das erste Mal, dass wir dies taten. Dazu sind wir in einer Flussmündung ins Meer hin und her gefahren und nachdem wir das Boot quasi eingefahren hatten hat sich immer einer zur Zeit mit einem Knee Board hinter das Boot geschnallt und wir haben ihn gezogen. Dabei gehörte es natürlich auch dazu, dass hin und wieder einer vom Board fiel. Ich konnte das leider nicht machen, weil mein Finger noch nicht wieder verheilt war, es war ja erst vier Tage her. Ich werde das allerdings garantiert noch nachholen!!!
An dem Abend habe ich mir auch noch eine GoPro gekauft (eine kleine wasserdichte Actionkamera).

Die wurde mir dann jetzt am Dienstag geliefert. Ich habe mich total darüber gefreut.
Von Mittwoch auf Donnerstag war ich bei Lars (einer der anderen deutschen Internationals). Dort bin ich mit meinem Longboard hingefahren und habe den Weg mit der GoPro gefilmt. ;-DNachmittags sind wir zusammen mit seinem Gastbruder zu den Maraetotara Falls gefahren, einem sehr beliebten Badepunkt bei den lokalen jungen Leuten. Und da das Wetter stimmte (es waren über 30° und die Sonne brannte) war es dort auch recht voll.
Abends wollten wir eigentlich noch ins Kino gehen, allerdings lief nirgendwo ein Film, den wir auch wirklich sehen wollten. Somit saßen wir letzten Endes bei Lars‘ Gastfamilie und haben PS4 gezockt und danach noch „Das Leben des Brian“ geguckt.

Am Morgen haben wir erstmal ausgeschlafen und danach noch einen Film geschaut. Später hat mich Lars‘ Gastbruder dann nach Hause gebracht.

Heute habe ich dann erst Mal nicht so wirklich viel gemacht, allerdings gehe ich nachher noch arbeiten, das letzte Mal vor dem Urlaub.
Ach ja, von dem habe ich ja noch gar nix geschrieben…ups…. Also ich fahre am Sonntag mit meiner Gastfamilie erst für eine Nacht nach Tauranga und danach weiter in die Bay of Islands im Norden der Nordinsel. Dort werden wir zwei Wochen verbringen. Dafür muss ich dann morgen erstmal noch packen. ;-P

 

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen und freue mich über Kommentare und Gästebucheinträge. Habt ein frohes und erfolgreiches Jahr 2017 mit Gesundheit, Glück und allem was man sich so wünschen kann.

 

Viele Grüße

Niklas Gallo
Kiwinik

13.1.17 00:00, kommentieren

Viel zu viel zu schreiben...

Moin Moin,

ich habe diesen Eintrag schon viiiel zu lange vor mir her geschoben. Ich hatte nur leider kaum Zeit in den letzten zwei Monaten. Deshalb muss jetzt mal eure Geduld her, weil dieser Eintrag ziemlich lang werden wird.

Ich fange mal an mit den vier Wochen nach dem Südinseltrip. In dieser Zeit musste ich natürlich zurück zur Schule, wobei es dort für mich etwas langweilig war, da die Kiwis sich mit Wiederholung für ihre Examen beschäftigt haben, die ich nicht mitgeschrieben habe.
An den Nachmittagen habe ich mich dann recht oft mit Freunden getroffen und fast jedes zweite Wochenende mit Jakob.
Außerdem sind wir an einem Tag Ende Oktober das erste Mal surfen gegangen. Das hat sauviel Spaß gemacht!!! Und es war sehr lustig anzusehen, wie wir alle immer wieder vom Board gefallen sind.

Besagte Examen fanden im November statt und damit wir Internationals die Kiwis dabei nicht stören wurde für uns von der Havelock North High School ein Programm organisiert, bei dem wir viel Spaß hatten. Das begann am Sonntag, den 6. November. Wir fuhren nordwärts, zuerst über Taupo nach Rotorua. Dort angekommen konnten wir nachmittags etwas Zeit in der Stadt verbringen, wo viele von uns Bumperball spielen gegangen sind. Was das ist könnt ihr im ersten Artikel über die Prep Week lesen. Danach sind wir in ein Hostel gefahren, wo wir unsere erste Nacht verbrachten.



 

Richtig spannend wurde es aber am nächsten Tag, als wir nach Hobbiton gefahren sind. Das ist das Hobbitdorf aus den Filmen „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“. Dort haben wir eine Führung durch das Dorf gemacht. Das war echt super!! Etwas enttäuschend war allerdings, dass die Hobbithöhlen nicht ausgebaut sind. Die Innenaufnahmen der Filme wurden alle im Studio in Wellington gedreht.


 

 


 

Anschließend sind wir in unsere zweite Unterkunft gefahren. Die war allerdings nicht wirklich gut und wir alle waren nicht sonderlich froh, dass wir dort zwei Nächte schlafen mussten.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich eine der Top Wanderungen der ganzen Welt, das „Tongariro Crossing“ machen. Der Tongariro ist ein aktiver Vulkan. Leider war das Wetter nicht sonderlich gut, sodass die begleitenden Lehrer umplanten. Das hat einigen von uns Internationals zwar nicht gefallen (wir waren der Meinung, dass man auch bei Regen wandern kann&hellip, aber letzten Endes konnten wir es nicht ändern. Wir haben dann stattdessen einige kurze Wanderungen gemacht.



 

Mount Doom, Herr der Ringe

Am letzten Tag unseres kurzen Trips sind wir in Taupo gewesen. Dort sind wir zuerst in einer Kletteranlage geklettert. Die war zwar sehr gut gemacht, doch anstatt sie in den Bäumen zu errichten wurden einfach hohe Pfähle in den Boden gerammt. Trotzdem hat es Spaß gemacht, speziell weil wir uns gegenseitig sichern mussten. Danach sind wir in die Hot Pools in Taupo gegangen. Die waren echt cool. Dort gab es neben diversen warmen und heißen Becken auch einige Rutschen und einen Kleinkindbereich, der von uns zum Großkindbereich umfunktioniert wurde.
Danach sind wir zurück nach Havelock North gefahren und den Rest der Outdoor Education Aktivitäten für die Examenzeit haben wir dann hier im Umkreis gemacht.

So auch am Donnerstag: Wir sind morgens zu einem nahe gelegenen Sportflugplatz gefahren. Von dort aus haben wir in kleinen 4-sitzigen Maschinen einen Rundflug über die Hawke’s Bay gemacht. Dabei hatten wir aufgrund des superguten Wetters auch einen tollen Ausblick über die ganze Gegend.


 

Nach dem Flug sind wir zum Strand gefahren. Dort haben wir dann erstmal ein bisschen gechillt (dabei habe ich meinen ersten Sonnenbrand bekommen ) und am späten Nachmittag hatten wir noch Surfunterricht. Das war noch besser als das erste Mal, weil die Wellen nämlich passend zu unseren Skills größer waren.

Am Freitag war dann eine Aktivität angesagt, die ich eigentlich ja schon in Queenstown auf meinem Südinseltrip machen wollte (siehe Eintrag „Ein Niklas auf Reisen (1)&ldquo. Erratet ihr was ich meine? Na, was ist es? Genau, Rafting!!! Wir waren auf dem Mohaka River, der hier in der Nähe aus den Bergen kommt und sind dort mit vier Booten durch geraftet. Das war megageil!!! Zwischendurch haben wir noch einige spaßige Sachen gemacht, wie mit dem Raft in einer Welle surfen oder auch Cliff diving. Mit letzterem ist gemeint, dass wir uns von einem Felsvorsprung oberhalb des Mohaka in den Fluss gestürzt haben. Das war echt lustig!!

 

 

 

 

 

Das Wochenende anschließend habe ich bei Lars‘ Gastfamilie verbracht, da Ken und Lynette (meine Gasteltern) nach Tauranga gefahren sind. Lars ist einer der anderen deutschen Internationals an der Havelock High. Die haben mich dann nach dem Rafting von der Schule abgeholt.

Am nächsten Abend sind wir zusammen auf eine (nachträgliche ) Halloween-Party gegangen. Dort haben wir den Abend und auch die Nacht verbracht und sehr wenig bis gar nicht geschlafen.

 

Am Montag ging es weiter mit dem Outdoor Ed Programm. An dem Tag sind wir an eine andere High School in der Gegend gefahren um dort gemeinsam mit den Internationals von zwei anderen Schulen ein Sports Day zu verbringen. Es stellte sich allerdings heraus, dass der mit Sport nicht so wirklich viel am Hut hatte, mehr so mit Teamarbeit und Koordination.

Dienstag hatte offenbar ein weiteres Highlight vorbereitet, wir sind Paintball spielen gegangen. Wir hatten dort auch alle durchaus Spaß, allerdings gefiel mir der Paintballplatz in Wellington aus der Prep Week deutlich besser und wir mussten uns an diverse Regeln halten (nur Mr. Kitchin offenbar nicht, denn er tat mehr oder weniger was er wollte ).

Den Rest der Woche ist dann nicht mehr so wirklich viel passiert, da ich nämlich Mittwoch und Donnerstag zuhause geblieben bin, da ich Kopfschmerzen und ein leichtes Fieber hatte. Ich habe an den beiden Tagen allerdings nicht sonderlich viel verpasst, da glücklicherweise keine Highlights auf dem Programm standen. Am Freitag war ich dann aber wieder dabei. Da ging es nämlich zum Cape Kidnappers. Das ist der Name der Landspitze am südlichen Ende der Hawke’s Bay. Dorthin fuhren wir allerdings nicht wie sonst mit den Schulvans, sondern auf Sitzwagen, die hinter einen Traktor gehängt waren und über den Strand. Das war recht lustig, speziell, weil uns diverse Steine auf dem Strand hin und wieder ins Meer zwangen und einige unaufmerksame aus unserer Gruppe nasse Füße bekamen.
Am Ende angekommen mussten wir dann noch ein ordentliches Stück den Fels hochwandern (unter anderem über eine Kuhweide; Achtung Tretminen ), um an die Spitze zu kommen. Dort oben gab es auch eine große Nestsiedlung von einer Vogelart, die mich stark an Möwen erinnert hat.



 

 


Ich höre hier jetzt auf zu schreiben, da ich für die verbleibenden vier Wochen noch einmal ungefähr genauso viel zu schreiben habe, ich aber diesen Artikel noch heute hochladen möchte.

Also: Fortsetzung folgt…..

 

Liebe Grüße aus dem Sommer in Hawke’s Bay

Niklas Gallo
Kiwinik

19.12.16 00:00, kommentieren

Ein Niklas auf Reisen (2)

Hi there,

nun ist ja echt richtig viel Zeit vergangen seit ich vom ersten Teil meines Südinseltrips berichtet habe. Das tut mir echt Leid, doch ich hatte während des Trips einfach keine Zeit mehr zum weiterschreiben. Außerdem musste ich nach meiner Rückkehr erstmal meine ganzen Bilder sortieren, damit ich jetzt auch wieder alles auf die Reihe bekomme…..wir haben soooo viele tolle Sachen gemacht!!!

Ich muss mich auch gleich nochmal für die Verspätung entschuldigen!! Ich konnte diesen Artikel, obwohl er nun bereits seit einiger Zeit fertig ist, leider noch nicht hochladen, da sich meine Bearbeitungswebsite für diesen Blog jedes Mal aufgehängt hat, wenn ich versucht habe etwas hochzuladen. Ich habe es dann immer weiter versucht und jetzt funktioniert es endlich wieder!!!

Ich hatte ja das letzte Mal geschlossen, als ich zu der Safari aufgebrochen bin, darum fange ich damit hier jetzt mal an:

Ich wurde mit einem anderen Jungen aus unserer Reisegruppe bei unserer Unterkunft in Queenstown abgeholt. Unser sehr netter Fahrer hatte einen Land Rover als Auto und wie sich später herausstellte war dieses genau das Richtige für die Tour. Wir sind nämlich sowohl über schmale Schotterstraßen nahe am Abgrund gefahren, wo die meisten anderen Fahrzeuge stecken geblieben wären, als auch durch einen Fluss. Dabei hat mir letzteres besonders viel Spaß gemacht!! An diesem Fluss haben wir auch eine kleine Kaffeepause gemacht und haben sehr rustikal auf der Motorhaube des Landys Kaffee, Tee und Kekse verspeist. Danach hatten wir noch die Möglichkeit in dem Sand des Flusses nach Gold zu suchen. Das hat eine große Bedeutung in der Geschichte Queenstowns, denn ohne einen Goldrausch in den frühen Tagen der Stadt wäre die wahrscheinlich nie so groß geworden wie sie heute nunmal ist. Leider scheinen die Goldsucher damals sehr gründlich gewesen zu sein, denn wir haben kein Gold gefunden.
Wir haben auch noch vor und nach der Pause zwischendurch immer mal wieder angehalten und unser Fahrer hat uns diverse Filmkulissen der Herr der Ringe und Hobbit Filme gezeigt.
Nach der Tour wurden wir wieder an unserer Unterkunft abgesetzt.


 


Man beachte das Kennzeichen...

 

Am nächsten Morgen war dann wieder frühes Aufstehen angesagt, denn wir mussten bis zum Mittag in Wanaka sein, da es dort weitere Aktivitäten gab zu denen wir pünktlich erscheinen mussten. Ich habe dort, zusammen mit 20 anderen aus unserer Gruppe, Stand-Up-Paddling auf dem Lake Wanaka gemacht. Das war sehr lustig, denn es ist immer mal wieder jemand umgekippt (oder er wurde umgeworfen ). So sind wir dann gute 1 ½ Stunden mit den Paddleboards in der Sonne über den See gerudert und hatten viel Spaß.
Danach bin ich noch mit Jakob ein bisschen durch Wanaka gegangen und wir haben noch ein bisschen am Strand gechillt, immer noch in der warmen Sonne.
Nach dem Abendessen haben wir noch versucht Touch-Rugby zu spielen, das hat jedoch nicht sonderlich gut funktioniert, da viele die Regeln nicht ganz verstanden hatten und es außerdem schon fast dunkel war. Darum haben wir das nach recht kurzer Zeit abgebrochen und stattdessen einige Spiele drinnen gespielt. Die haben allerdings nur so knapp mittel Spaß gemacht, weil diese Spiele alle eher auf einen Kindergeburtstag gepasst hätten…

Der folgende Tag war wieder mit einer sehr langen Fahrt von etwa sieben Stunden verbunden. Deshalb mussten wir schon wieder sehr früh aufstehen (nicht, dass das zur Gewohnheit wird… ) und nach dem Frühstück ging es wieder los. Kurz nach der Abfahrt erreichten wir schon unseren ersten Stopp, ein Illusionshaus. Dort sind wir zuerst in die Ausstellung gegangen, die quasi eine Kombination aus optischen und haptischen Illusionen ist. Damit meine ich, dass es zum einen optische Illusionen in Form von Bildern und Skulpturen gab und zum anderen noch einige Räume zum Beispiel schief waren, was für den Gleichgewichtssinn eine echte Herausforderung ist. Außerdem hielten wir an jenem Tag auch wieder einige Male an schönen Fotolocations.



Unter anderem an einem kleinen Gebirgsbfluss mit einem Wasserfall, so hoch wie der Eifelturm (sieht nicht so aus, liegt aber nur an der Perspektive) und am Nachmittag zu einer Wanderung zum Fuß des Foxgletschers. Dort allerdings hat es so extrem geregnet, dass mehr als die Hälfte der Gruppe (mich enigeschlossen ) lieber im Bus geblieben sind.


Als wir an unserem Tagesziel, dem Franz Josef-Gletscher angekommen waren wollte ich dort eigentlich mit einigen anderen einen Helikopterflug über die beiden Gletscher machen. Der wurde mir vorher von der Schwester meiner Mutter empfohlen. Leider hat der immer noch vorhandene Starkregen dazu geführt, dass der Helikopter nicht starten konnte und auch am nächsten Morgen keine Plätze mehr für einen zweiten Anlauf frei waren.
Also fuhren wir direkt zu unserer Unterkunft und nachdem wir uns eingerichtet hatten und in einem All-you-can-eat Pizzarestaurant gegessen hatten sind wir dann noch in die Hotpools gegangen. Dort hatten wir sehr viel Spaß uns gegenseitig unterzutauchen etc. und dabei störte uns auch der Regen kaum, da über den Becken Sonnensegel gespannt waren. Nur hin und wieder kam ein kalter Tropfen von oben, der speziell bei den Mädchen für schrilles Aufschreien sorgte.

Der Regen war dann morgens aber endlich vorüber. So konnten wir nach dem diesmal etwas späteren Frühstück in der Morgensonne in Richtung Motueka aufbrechen. Auch auf dieser nicht ganz so langen Fahrt hielten wir natürlich immer wieder an, um schöne Orte bei heute auch schönem Wetter zu sehen. So hielten wir mittags an den Pancake Rocks. Das sind Felsformationen, die über Jahrtausende vom Meer so geformt wurden, dass sie aussehen wie übereinander gestapelte Pfannkuchen (daher kommt auch der Name ). Das sah echt cool aus!!!



Hier mal ein kleines Rätsel: in dem Fels im folgenden Bild kann man ein paar komische Gestalten erkennen. Seht ihr sie auch? Die Auflösung setzte ich ans Ende dieses Artikels...


Abends sind wir dann in einer echt coolen Unterkunft mit Pool und Spielplatz eingecheckt. Auf dem Spielplatz hatten wir noch viel Spaß….. . Nach dem Abendessen haben wir mit einer anderen Gruppe von unserer Reiseorganisation NZET, die die gleiche Tour einen Tag vor uns gefahren ist, einen Haka der All Blacks (Neuseelands Rugbyteam). Die andere Gruppe war noch da, weil in Motueka ein zweitägiger Aufenthalt eingeplant war. Der Haka hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht!!!

Da wir wie gesagt zwei Nächte in Motueka verbracht haben hatten wir am nächsten Tag Zeit in den Abel Tasman Nationalpark zu fahren. Dort haben wir unsere Reisegruppe dann in zwei Hälften ausgeteilt. Die eine Hälfte ist mit dem Kanu über das Meer (an der Küste entlang) in den Park hineingefahren während der andere Teil dorthin gewandert ist. Ich bin zusammen mit Jakob in einem der Kanus den Hinweg gepaddelt. Dort angekommen sind haben wir dann nachdem wir etwas gegessen hatten gewechselt. Während die anderen aus dem Park hinausgepaddelt sind, sind wir auf dem Wanderweg zurückgekommen. Dabei waren letzten Endes beide Wege mit viel Spaß verbunden, doch die Paddeltour hat definitiv mehr Spaß gemacht.

Am darauffolgenden Tag (das war schon der vorletzte…..die Zeit vergeht viiiel zu schnell!!!) fuhren wir noch weiter nach Kaikoura für unsere letzte Übernachtung.


Unsere heutigen Stopps waren zwar nicht so zahlreich wie sonst, aber einer ist ganz besonders toll gewesen: wir haben an einem Steinstrand gehalten, von dem aus man einen kurzen Weg zu einem Wasserfall gehen konnte. Dort seien, so hatte unser Busfahrer Ethan gesagt, oft kleine Babyrobben, die den kleinen Fluss bis zum Wasserfall vom Meer aus heraufschwimmen. Heute sahen wir zwar keine Babyrobben am Wasserfall, dafür waren aber am Strand ziemlich viele erwachsene Robben, die sich in der Mittagssonne auf den Steinen ausruhten. An diesem Strand haben wir auch noch Gruppenfotos gemacht.



Als wir später in Kaikoura angekommen waren standen wieder optionale Aktivitäten auf dem Programm: eigentlich gab es als Option „Schwimmen mit Delfinen“ und „Schwimmen mit Seehunden“, die wurden aber aufgrund zu starken Wellengangs beide abgesagt. Das einzige was stattfand war eine Whale Watching Tour (Wale beobachten). Glücklicherweise waren Jakob und ich für genau diese eingetragen, wodurch wir mit drei anderen am Hafen abgesetzt wurden.
Nachdem wie eine Sicherheitseinweisung in die Verhaltensweisen auf dem Katamaran bekommen haben, mit dem wir gefahren sind ging es auch bald los. Dabei ist dieser Katamaran ein echt cooles Schiff gewesen, denn wenn der Kapitän vollen Schub gegeben hat (und das hat er meistens gemacht ) hob sich das Boot vorne an und es ging mit bis zu 70 km/h aufs Meer hinaus. Doch nicht der reine Spaß am Katamaran fahren war Sinn der Tour, sondern natürlich das Beobachten der Wale. Und somit hielten wir an nachdem wir etwas rausgefahren waren und unser Käpt’n, der nebenbei auch ein guter Walfinder war, horchte mit einem lustig aussehenden Gerät nach auftauchenden Walen. Zusammen mit einem ausschauhaltenden Crewmitglied ortete er schon sehr bald den ersten Wal. Dieser war soeben aufgetaucht und als wir uns ihm kurz darauf näherten konnten wir die schiere Größe des Tieres sehen, obgleich nur etwa zwei Drittel seiner Körperlänge über der Wasseroberfläche zu sehen sind. Doch das Beste war, als der Wal wieder auf Tauchstation gegangen ist. Das tat er nämlich nicht ohne uns vorher seine wundervolle Schwanzflosse zu zeigen!!! Das sah sooo geil aus!!!




Und das Allerbeste war, dass wir nicht nur diesen einen Wal sahen, sondern insgesamt 3 (!!!) Stück. Uns wurde gesagt, dass 1-2 Sichtungen normal seien…

Nachdem wir wieder zurück an Land waren sind Jakob und ich dann zu unserer Unterkunft für die letzte Nacht gegangen. Dort gab es dann auch schon bald Abendessen und im Anschluss die Abschiedsrunde. Dort haben wir alle ein Gruppenfoto bekommen, auf dem wir uns dann alle gegenseitig noch unterschrieben haben und wir haben unserer gemachten Fotos auf einem Fernseher angeguckt. Danach sind wir dann mit der allgemeinen Meinung ins Bett gegangen, wir sollten den Trip um so ein bis zwei Wochen verlängern…

Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück die übrigen zwei Stunden nach Christchurch gefahren, wo dann der traurige Abschied nahte. Hoffentlich sehen wir uns alle irgendwann nochmal wieder!!!!!
Und spätestens als ich ins Flugzeug stieg vermisste ich den absolut überwiegenden Teil der Gruppe auch schon.

Zurück in Hawke’s Bay ging es dann zurück ins Alltagsleben. So musste ich zum Beispiel meine Wäsche noch waschen, bevor montags die Schule wieder losgehen würde.
Das hinderte mich jedoch nicht daran, abends erst einmal recht lange mit Jakob zu telefonieren (der praktischerweise nur etwa eine halbe Stunde Autofahrt von mir entfernt wohnt) und den Trip revue passieren zu lassen. Dabei fiel uns auf, dass uns schon jetzt rapide langweilig wurde und wir beschlossen, uns gleich am nächsten Tag noch einmal zu treffen. Das wollten wir eigentlich schon seitdem wir uns in Wellington (Preparation Week) getrennt hatten, doch irgendwie hat es sich nie so ergeben… Allerdings kann ich sagen, dass wir uns seit dem Trip schon einige Male wieder getroffen haben.

 

So, ich höre hier jetzt mal mit dem berichten auf, da es auch bis hier schon wieder echt viel Lesestoff ist und schreibe über die folgende Zeit im nächsten Bericht.

 

Liebe Grüße

Niklas Gallo
Kiwinik

 

Hier noch die Auflösung meines kleinen Rätsels in diesem Eintrag:


1 Kommentar 28.10.16 00:00, kommentieren

Kurzes Update

Hi Leute,

den Artikel über den zweiten Teil meines Südinseltrips zu schreiben dauert leider wesentlich länger als ich gehofft hatte...es gibt einfach so viel zu berichten. Außerdem musste ich vorher noch meine Fotos sortieren, damit ich die ganzen tollen Erlebnisse auch wieder zusammenkriege

Das bedeutet, dass ihr noch mindestens ein bis zwei Tage warten müsst, bis es wieder ordentlichen Lesestoff gibt. Dafür werde ich euch gleichzeitig aber hoffentlich auch schon mit tollen Fotos begeistern können!!

 

Liebe Grüße und bis sehr bald

Niklas Gallo
Kiwinik

11.10.16 08:59, kommentieren